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Interessante Sportberufe

Hier findest Du Erklärungen und erste Informationen. Sportberufe von A bis Z.

A

Aerobic-Trainer/innen planen und leiten Trainingsstunden, demonstrieren Schrittfolgen und Übungen, achten auf die korrekte Ausführung und motivieren die Teilnehmer.
Arbeitsplätze finden Aerobic-Trainer/innen in Fitnessstudios und Sportvereinen, aber auch in Schwimmbädern. Außerdem sind sie in Hotels mit Sportangebot tätig.

Animateure und Animateurinnen planen und organisieren Unterhaltungs- und Freizeitprogramme für Urlaubs- bzw. Hotelgäste, z.B. sportliche oder kreative Aktivitäten, Spiele, Wettkämpfe oder Ausflüge.
Animateure und Animateurinnen arbeiten in Hotels, Ferienanlagen und -clubs, auf großen Campingplätzen oder in Erholungs- und Ferienheimen. Darüber hinaus sind sie auch in Tauch-, Surf- und Segelschulen oder auf Kreuzfahrtschiffen beschäftigt.

Animateur/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von unterschiedlichen privaten Bildungsträgern durchgeführt.
Die Aus- bzw. Weiterbildung ist in verschiedenen Bereichen möglich:
Sport und Freizeit
Fremdenverkehrs- und Kurbetrieb

Assistenten und Assistentinnen für Gesundheitstourismus/-prophylaxe beraten Kunden in Wellness- und Gesundheitsfragen. Außerdem konzipieren bzw. organisieren sie Dienstleistungen im Bereich Gesundheitstouristik und Gesundheitsprophylaxe und setzen sie um.

Sie arbeiten vor allem in Wellnesshotels und Kurkliniken oder bei Reiseveranstaltern. Ebenso sind sie in Wellnesscentern oder Erlebnisbädern tätig. Darüber hinaus können sie z.B. in Tourismusbüros beschäftigt sein.

Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre.

Assistent/in für Gesundheitstourismus/-prophylaxe ist eine schulische Ausbildung an Berufsfachschulen, Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen, die nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt wird.

Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.

B

Badewärter/innen übernehmen die Wasseraufsicht in Schwimmbädern. Sie achten darauf, dass Ordnung und Sicherheit gewährleistet werden, und kümmern sich um die Reinigung und Desinfektion der Schwimmbecken.

Arbeitsplätze finden Badewärter/innen in Bäderbetrieben, z.B. Hallen- und Freibädern, Schwimmstadien und Freizeitbädern.

Zudem werden eine Erste-Hilfe-Ausbildung und ein Rettungsschwimmabzeichen verlangt.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist eine Ausbildung im Bäderbetrieb von Vorteil.

C

Choreografen und Choreografinnen entwickeln, bearbeiten, überarbeiten und leiten Tanzinszenierungen für Ballett- bzw. Modern-Dance-Aufführungen, Oper, Operette, Musical und Film.

Hauptsächlich arbeiten Choreografen und Choreografinnen an Opernhäusern, Theatern, Musicalbühnen, Ballett- und Tanzschulen, Sport- bzw. Musikhochschulen, bei Tanzsport- oder Eiskunstlaufvereinen. Auch in der Filmwirtschaft und in Fernsehstudios finden sie Beschäftigung. Darüber hinaus sind sie in Rehabilitationskliniken sowie bei Anbietern von Cluburlaub tätig.

Zugangsmöglichkeiten bieten sich auch für Bühnentänzer/innen mit abgeschlossenem Studium und mehrjähriger Bühnenerfahrung.

Für die Tätigkeit als Choreograf/in wird üblicherweise ein abgeschlossenes Diplom- oder Masterstudium im Bereich Choreografie erwartet.

E

Ernährungs- und Fitnessberater/innen für Gesundheit und Sport zeigen ihren Kunden Möglichkeiten auf, durch ausgewogene Ernährung und körperliche Betätigung persönliches Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu steigern.

Ernährungs- und Fitnessberater/innen für Gesundheit und Sport arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Ernährungsberatungsstellen sowie in Fitnesszentren. Auch für Sportmannschaften bzw. in Sportvereinen sind sie tätig. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten an Volkshochschulen, bei Gesundheitsämtern, Verbraucherorganisationen und Zeitschriftenverlagen für Gesundheits- und Fitnessthemen.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine Weiterbildung in der Ernährungs- oder Gesundheitsberatung bzw. ein ernährungswissenschaftliches Hochschulstudium gefordert.

F

Fachagrarwirte und Fachagrarwirtinnen für Golfplatzpflege bzw. Greenkeeper/innen kümmern sich um die Instandhaltung und Pflege von Golfanlagen.

Fachagrarwirte und Fachagrarwirtinnen für Golfplatzpflege bzw. Greenkeeper/innen arbeiten hauptsächlich für Betreiber von Golfplatzanlagen oder für Golfsportvereine und Veranstalter für Golfturniere. Darüber hinaus sind sie auf Golfplätzen von Ferienanlagen tätig.

Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in der Regel in Blockunterricht durchgeführt und dauern ca. 1 1/2 Jahre. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang verpflichtend.

Fachagrarwirt/in für Golfplatzpflege bzw. Greenkeeper/in ist eine durch Landwirtschaftskammern oder andere zuständige Stellen im Bereich der Landwirtschaft geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Fachagrarwirte und Fachagrarwirtinnen für Golfplatzpflege bzw. Head-Greenkeeper/innen übernehmen Managementaufgaben im Pflege- und Instandhaltungsbetrieb sowie in der Weiterentwicklung von Golfplätzen.

Fachagrarwirte und Fachagrarwirtinnen für Golfplatzpflege bzw. Head-Greenkeeper/innen arbeiten hauptsächlich für Betreiber von Golfplatzanlagen oder für Golfsportvereine und Veranstalter von Golfturnieren. Darüber hinaus sind sie auf Golfplätzen von Ferienanlagen tätig.

Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in der Regel in Blockunterricht durchgeführt und dauern ca. 1 Jahr. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang verpflichtend.

Fachagrarwirt/in für Golfplatzpflege bzw. Head-Greenkeeper/in ist eine durch Landwirtschaftskammern oder andere zuständige Stellen im Bereich der Landwirtschaft geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Fachverkäufer/innen für Sportartikel präsentieren und verkaufen Produkte aus dem Sportartikelbereich, z.B. Sportgeräte, Sportzubehör und Sportfashion. Dabei informieren und beraten sie Kunden über einzelne Produkte wie auch das gesamte verfügbare Sortiment.

Fachverkäufer/innen für Sportartikel arbeiten in Sportfachgeschäften oder in den Sportabteilungen großer Kaufhäuser.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine Ausbildung im Einzelhandel oder im Verkauf erforderlich.

Fitnessfachwirte und -fachwirtinnen leiten den Übungsbetrieb im Fitnessbereich und übernehmen kaufmännische und organisatorische Leitungsaufgaben.

Fitnessfachwirte und Fitnessfachwirtinnen arbeiten in Betrieben der Fitness- und Freizeitwirtschaft, etwa in Fitnesscentern und Fitnessstudios, aber auch in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Außerdem können sie in großen Hotels und Ferienclubs mit Sport- und Fitnessangeboten beschäftigt sein.

Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in der Regel in Teil- und Vollzeitunterricht sowie als Fernunterricht durchgeführt und dauern 8-24 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Fitnessfachwirt/in ist eine durch Industrie- und Handelskammern geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Sportfachwirte und -wirtinnen bearbeiten Geschäftsvorgänge in Unternehmen, deren Geschäftsfeld Sport oder Sportmanagement ist. Dabei nehmen sie Aufgaben in der Unternehmensleitung sowie in den einzelnen Funktionsbereichen wie Organisation, Marketing, Sponsoring, Merchandising und Rechteverwertung wahr.

Hauptsächlich arbeiten Sportfachwirte und -fachwirtinnen bei Sportverbänden oder -vereinen. Auch bei Betreibern von Fußballstadien, Golfplätzen oder Bowlingbahnen oder im Einzelhandel mit Sportartikeln sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem bei Sportämtern oder in Rehabilitationskliniken tätig sein.

Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in Teilzeit durchgeführt und dauern ca. 1 Jahr, als Wochenendveranstaltung und bei Fernunterricht ca. 18 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Sportfachwirt/in ist eine durch Industrie- und Handelskammern geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Fitnesstrainer/innen vermitteln Kunden das richtige Trainieren an Fitnessgeräten zur Steigerung der körperlichen Ausdauer, zur Prävention und Rehabilitation. Darüber hinaus unterrichten sie verschiedene Fitnesssportarten und beraten Kunden über eine gesunde, ausgewogene und aktive Lebensweise.

Sie arbeiten in Fitness-Studios und -Zentren sowie in Sportvereinen. Auch in Hotels, Ferienzentren und -clubs oder in Rehabilitationskliniken sind sie tätig.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von privaten Bildungsträgern durchgeführt.

Fitnesstrainer/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

G

Golflehrer/innen erteilen Einzel- oder Gruppenunterricht im Golfspiel. Dabei vermitteln sie nicht nur Spieltechniken, sondern auch notwendige Kenntnisse der Golfetikette und der Golfregeln.

Sie arbeiten in Golfvereinen, -verbänden und -schulen. Außerdem sind sie bei Betreibern von Golfplätzen oder in Hotels beschäftigt.

Die Lehrgänge werden von privaten Bildungsträgern durchgeführt. Golflehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

Gymnastik- und Tanzpädagogen bzw. Gymnastik- und Tanzpädagoginnen mit dem Schwerpunkt Bewegungstherapie entwickeln für Menschen mit speziellen Bedürfnissen, z.B. Kinder, Senioren, psychisch Erkrankte oder Suchtkranke bewegungstherapeutische Behandlungskonzepte wie Gymnastik und Tanz. Diese führen sie mit ihren Kunden in therapeutischen oder pädagogischen Einrichtungen auch praktisch durch.

Gymnastik- und Tanzpädagogen mit dem Schwerpunkt Bewegungstherapie arbeiten in Pflegeheimen, Erziehungsheimen, Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe oder Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Weitere Beschäftigungsfelder sind Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, Krankenhäuser, Hochschulkliniken, Facharzt- und Krankengymnastikpraxen oder gelegentlich auch Praxen für Psychotherapie.

Die Weiterbildungslehrgänge werden in Vollzeit durchgeführt und dauern 2 Jahre. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an dem Lehrgang verpflichtend.

Gymnastik- und Tanzpädagoge bzw. Gymnastik- und Tanzpädagogin mit dem Schwerpunkt Bewegungstherapie ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an Fachschulen.

Gymnastiklehrer/innen streben sowohl präventiv als auch rehabilitativ mit den Mitteln der Bewegung und der Musik ganzheitliche Bildung für Menschen aller Altersstufen an.

Sie arbeiten vorwiegend in Fitnesszentren und Sportvereinen, in denen Gymnastik- und Rückenschulungen angeboten werden; auch in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sind Gymnastiklehrer/innen tätig. Darüber hinaus bieten allgemeinbildende Schulen sowie Sport- und Kurhotels, die für ihre Gäste ein Gymnastikangebot bereitstellen, weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.

Ausbildungsgänge zum Gymnastiklehrer bzw. zur Gymnastiklehrerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.

Gymnastiklehrer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.
Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre. Mitunter sind Zusatzqualifikationen Bestandteil der Ausbildung.

K

Karatelehrer/innen erteilen theoretischen und praktischen Karateunterricht in Karateschulen bzw. Karatevereinen.

Hauptsächlich arbeiten Karatelehrer/innen bei Karatevereinen und Karateschulen.

In der Regel ist der Nachweis verschiedener Gürtelgrade erforderlich.

Um als Karatelehrer/in tätig zu sein, benötigt man üblicherweise eine Weiterbildung als Karatetrainer/in. Eine Ausbildung als Sportlehrer/in kann dabei von Vorteil sein.

Kaufleute für Tourismus und Freizeit beraten und informieren Kunden über touristische Leistungen und Attraktionen. Sie organisieren Veranstaltungen und setzen Verkaufs- und Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen Tourismus um.

Kaufleute für Tourismus und Freizeit arbeiten vorwiegend in Tourismusbüros, Wellnesshotels, Kureinrichtungen, in Ausflugs- und Kreuzfahrtunternehmen oder Erlebnisbädern. Darüber hinaus kann es geeignete Tätigkeitsfelder z.B. bei Call-Centern oder bei Fahrzeugvermietern geben.

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten im Handel angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Kaufmännische Assistenten und Assistentinnen bzw. Wirtschaftsassistenten und -assistentinnen mit dem Schwerpunkt Sportverwaltung und -organisation erledigen administrative sowie kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aufgaben im mittleren Management von Vereinen, Clubs und Unternehmen der Sport- und Freizeitwirtschaft, aber auch in der kommunalen Sportverwaltung.Beschäftigung finden sie bei Sportverbänden und Betreibern von Sportanlagen, aber auch bei Sportveranstaltern und in Sportschulen. Sport- und Bäderämter und Tourismuszentralen bieten ebenfalls Arbeitsplätze an. Darüber hinaus können sie in Sporthotels, Ferienanlagen und in Werbeagenturen im Bereich Sportmarketing tätig sein.

Die Ausbildung dauert 2 Jahre.

Kaufmännische/r Assistent/in bzw. Wirtschaftsassistent/in mit dem Schwerpunkt Sportverwaltung und -organisation ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufskollegs. Je nach Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.

M

Meister/innen für Bäderbetriebe übernehmen Fach- und Führungsaufgaben im Kur- und Bäderwesen. Sie sind für die Leitung des Badebetriebes und die Überwachung sämtlicher technischer Anlagen verantwortlich.

Sie arbeiten in öffentlichen und privaten Frei- und Hallenbädern, See- und Strandbädern, Meerwasser- und Wellenbädern. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten finden Meister/innen für Bäderbetriebe bei Schwimmvereinen oder in Fitnesszentren, denen z.B. ein Dampfbad angeschlossen ist. Darüber hinaus können sie in Wellnesshotels, in kommunalen Sportämtern oder in medizinischen Badeeinrichtungen von Rehabilitationskliniken oder Altenheimen tätig sein.

Die Bildungseinrichtungen des öffentlichen Dienstes und andere Bildungsträger bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Vollzeit in Blockform ca. 12 Monate). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.

Meister/in für Bäderbetriebe ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

P

Pferdepfleger/innen versorgen die ihnen anvertrauten Tiere fachmännisch.

Pferdepfleger/innen arbeiten vorwiegend in Gestüten, Reiterhöfen und Deckstationen. Auch bei Reitsportvereinen, Rennställen und Reitschulen sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie z.B. bei Pferdepensionen tätig sein.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine Ausbildung in der Pferdewirtschaft gefordert.

Pferdewirte und -wirtinnen kennen sich mit allen Fragen rund um die Versorgung und Ausbildung von Pferden aus. Sie sind in den Schwerpunkten Pferdezucht und -haltung, Reiten, Rennreiten oder Trabrennfahren tätig.

Hauptsächlich arbeiten Pferdewirte und -wirtinnen in Gestüten, Reiterhöfen, Deckstationen oder landwirtschaftlichen Betrieben, die sich auf Pferdezucht spezialisiert haben. Auch bei Reitsportvereinen, Reitschulen und Rennställen können sie beschäftigt sein. Darüber hinaus sind sie z.B. in der Pensionspferdehaltung tätig.

Pferdewirt/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Landwirtschaft in den folgenden Schwerpunkten angeboten:

Pferdezucht und -haltung
Reiten
Rennreiten
Trabrennfahren

Pferdewirtschafter und -wirtschafterinnen übernehmen Fach- und Führungsaufgaben im Pferdesektor, insbesondere in Bereichen wie Zucht, Haltung, Ernährung, Pferdesport und Marketing.

Pferdewirtschafter und -wirtschafterinnen arbeiten z.B. in pferdehaltenden Betrieben, in Pferdezuchtbetrieben (Staats- oder Privatgestüte), in Hengstleistungsprüfanstalten und in Reitschulen. Darüber hinaus kommen Pferdesport- und Pferdezuchtverbände sowie Rennvereine und auch Pferdeversicherungen oder Beratungsunternehmen als Arbeitgeber infrage. Des Weiteren können sie bei Reittouristik- und Veranstaltungsagenturen, in Betrieben der Ausrüstungs- und Zubehörindustrie, in Unternehmen für Reitanlagen oder Stallbau, in Futtermittel- und Pharmaunternehmen, in Vermarktungsgesellschaften und Auktionszentren, Pferdehandelsfirmen sowie für Fachzeitschriften aus dem Bereich Pferdezucht und Pferdesport tätig sein. Auch der öffentliche Dienst kommt infrage, etwa Landesanstalten oder Landwirtschaftskammern.

Pferdewirtschaft wird als eigenständiger Studiengang an einer Fachhochschule angeboten.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Pferdewirtschaft beschrieben.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Pferdewirtschafter und -wirtschafterinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Pferdewirtschaftsmeister/innen sind als verantwortliche Fach- und Führungskräfte für bestimmte Bereiche zuständig, etwa für die Pferdezucht und -haltung, für die Reitausbildung und/oder für das Galopp- bzw. Trabrenntraining. Die Personal-, Betriebs- und Arbeitsorganisation sowie die betriebliche Ausbildung gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich.

Pferdewirtschaftsmeister/in ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

Bildungseinrichtungen im Bereich der Landwirtschaft bieten Vorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung in Vollzeit und Teilzeit an.

Die Weiterbildung wird in folgenden Teilbereichen angeboten:

Pferdewirtschaftsmeister/Pferdewirtschaftsmeisterin Teilbereich Galopprenntraining
Pferdewirtschaftsmeister/Pferdewirtschaftsmeisterin Teilbereich Pferdezucht und -haltung
Pferdewirtschaftsmeister/Pferdewirtschaftsmeisterin Teilbereich Reitausbildung
Pferdewirtschaftsmeister/Pferdewirtschaftsmeisterin Teilbereich Trabrenntraining

Pferdewirtschaftsmeister/innen im Teilbereich Galopprenntraining trainieren Galopprennpferde und bilden junge Pferde und Reiter/innen für diese Sportart aus. Das Trainieren von Rennreitern und -reiterinnen und die Betreuung von Renngemeinschaften gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Sie arbeiten für professionelle Pferderennställe, in Reitschulen, in Reitsportvereinen oder sind in Gestüten bei der Pferdehaltung und -zucht tätig.

Bildungseinrichtungen im Bereich der Landwirtschaft bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Dauer: 3-12 Monate). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.

Pferdewirtschaftsmeister/in im Teilbereich Galopprenntraining ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Pferdewirtschaftsmeisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

Pferdewirtschaftsmeister/innen im Teilbereich Pferdezucht und -haltung übernehmen als Betriebsleiter/innen je nach Art und Größe des Betriebes verschiedene Fach- und Führungsaufgaben. So organisieren und koordinieren sie alle im Zusammenhang mit Pferdezucht und -haltung anfallenden Aufgaben. Sie bestimmen Art und Umfang von Investitionen, sind für die Personalauswahl verantwortlich und kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes.

Sie sind in Gestüten, Pferdepensionen oder landwirtschaftlichen Betrieben bei der Pferdehaltung und -zucht tätig oder arbeiten für professionelle Pferderennställe, in Reitschulen und in Reitsportvereinen.

Bildungseinrichtungen im Bereich der Landwirtschaft bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Vollzeit ca. 4 Monate, Teilzeit bis zu 2 Jahre). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.

Pferdewirtschaftsmeister/in im Teilbereich Pferdezucht und -haltung ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Pferdewirtschaftsmeisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

Pferdewirtschaftsmeister/innen im Teilbereich Reitausbildung übernehmen verantwortliche Fach- und Führungsaufgaben im Bereich Reitausbildung bzw. im Gesamtbereich Pferdewirtschaft und Pferdesport.

Ergänzend zur bestandenen Meisterprüfung erhalten Pferdewirtschaftsmeister/innen im Teilbereich Reitausbildung den Reitlehrerbrief der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).

Sie arbeiten für professionelle Pferderennställe, in Reitschulen, in Reitsportvereinen oder sind in Gestüten bei der Pferdehaltung und -zucht tätig.

Bildungseinrichtungen im Bereich der Landwirtschaft bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Vollzeit ca. 3 Monate, Teilzeit ca. 1 Jahr). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.

Pferdewirtschaftsmeister/in im Teilbereich Reitausbildung ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Pferdewirtschaftsmeisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

Pferdewirtschaftsmeister/innen im Teilbereich Trabrenntraining trainieren Trabrennpferde und bilden junge Pferde und Fahrer/innen für diese Sportart aus.

Sie arbeiten für professionelle Pferderennställe, in Reitschulen, in Reitsportvereinen oder sind in Gestüten bei der Pferdehaltung und -zucht tätig.

Bildungseinrichtungen im Bereich der Landwirtschaft bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Dauer in Vollzeit ca. 3 Monate, in Teilzeit ca. 1 Jahr). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.

Pferdewirtschaftsmeister/in im Teilbereich Trabrenntraining ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Pferdewirtschaftsmeisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

Physiotherapeuten und -therapeutinnen behandeln vor allem Menschen, deren körperliche Bewegungsmöglichkeiten aufgrund hohen Alters oder einer Krankheit, Verletzung oder Behinderung eingeschränkt sind. Auch vorbeugende Therapiemaßnahmen führen sie durch.

Physiotherapeuten und -therapeutinnen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Kliniken, Facharzt- und physiotherapeutischen Praxen. Auch in Altenheimen und in Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege von Menschen mit Behinderung sind sie tätig. Darüber hinaus können sie bei Sportvereinen und in Wellnesshotels beschäftigt sein.

Daneben besteht die Möglichkeit, Physiotherapie an Fachhochschulen zu studieren, teilweise auch in kombinierter Form mit der Berufsfachschulausbildung.

Physiotherapeut/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen bzw. Berufskollegs für Physiotherapie.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Kombinierte Ausbildungen, die zusätzlich den Abschluss als Gymnastiklehrer/in vermitteln, dauern zwischen 3 1/2 und 4 1/2 Jahre.

Physiotherapeuten und -therapeutinnen unterrichten Physiotherapie, nehmen im Therapiebereich Leitungsaufgaben wahr und behandeln Patienten mit bestehender oder drohender Einschränkung der körperlichen Bewegungsmöglichkeiten.

Physiotherapeuten und -therapeutinnen mit Hochschulabschluss arbeiten an Universitäten und Fachhochschulen, z.B. an Instituten für Physiotherapie, sowie an Berufsfachschulen für Physiotherapie. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie Facharzt- und Physiotherapiepraxen. Auch an Gesundheitszentren, in Wellness- und Fitnesseinrichtungen sowie bei ambulanten Pflegediensten oder in Pflegeeinrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderung können sie tätig sein.

Physiotherapie kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch in Verbindung mit Ergotherapie und Logopädie absolviert werden.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Physiotherapie beschrieben.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Physiotherapeuten und -therapeutinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Studiengangsbezeichnungen
Studienangebot (Auswahl)
Grundständige Studiengänge im Bereich Physiotherapie
Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie
Gesundheitsfachberufe/Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie
Physiotherapie
Angewandte Therapiewissenschaft: Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie

R

Reit- und Fahrlehrer/innen im Pferdesport wirken verantwortlich an der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen im Reiten und Fahren mit. Sie unterrichten im Pferdesport Theorie und Praxis in den Bereichen Reiten, Dressur, Springen und Gelände sowie Fahrausbildung.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Reit- und Fahrlehrer/innen im Pferdesport bieten Reitsportvereine, Reitschulen, professionelle Sportmannschaften und Rennställe sowie Pferdegestüte und Reiterhöfe.

Der Zugang zur Tätigkeit als Berufsreit- und -fahrlehrer/in im Pferdesport setzt die Prüfung als Pferdewirtschaftsmeister/in, idealerweise mit dem Schwerpunkt "Reitausbildung", voraus. Zugang zur Tätigkeit als Amateurreit- oder -fahrlehrer/in haben auch ausgebildete Reitlehrer/innen.

Reitlehrer/innen geben Freizeit- und Sportreitern und -reiterinnen Unterricht. Je nach Befähigung sind sie auch im Gesamtbereich "Therapeutisches Reiten" tätig.

Hauptsächlich sind Reitlehrer/innen in Reitschulen bzw. -vereinen und Rennställen tätig. Darüber hinaus können sie bei der Reiterstaffel der Bundeswehr oder der Polizei sowie in der Pferdehaltung beschäftigt sein. Auch physiotherapeutische Praxen oder Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege von Menschen mit Behinderung kommen als Arbeitgeber infrage.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von Fachschulen für Reit- und Fahrausbildung, die vom Landesverband benannt werden, oder von anderen durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung genehmigten Ausbildungsstätten durchgeführt.

Reitlehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Deutschen Reiterlichen Vereinigung geregelt ist.

Zum Beruf Reitlehrer/in führt auch eine Ausbildung als Pferdewirt/in mit dem Schwerpunkt Reiten.

Durch den Umgang mit speziell ausgebildeten Therapiepferden fördern Reittherapeuten und -therapeutinnen unter pädagogischen und psychologischen Zielsetzungen Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten sowie anderen sozialen und psychosozialen Problemen.

Reittherapeuten und -therapeutinnen arbeiten vorwiegend in heilpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen, in Heilpraktikerpraxen oder in Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung, die Therapien im Bereich des therapeutischen oder heilpädagogischen Reitens anbieten.

Der Weiterbildungslehrgang, der vom Förderkreis Therapeutisches Reiten e.V. angeboten wird, findet ebenfalls als Blockunterricht statt und dauert etwa 2 1/2 Jahre.

Reittherapeut/in mit dem Schwerpunkt heilpädagogisches Reiten und Voltigieren ist eine vom Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR) und vom Förderkreis für Therapeutisches Reiten e.V. angebotene berufliche Zusatzqualifikation im Bereich therapeutisches Reiten. Die Weiterbildung ist durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) geregelt und wird an entsprechend qualifizierten Reitschulen angeboten.

Die Weiterbildung, wie sie das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR) anbietet, wird in Blockform durchgeführt und erstreckt sich über einen Zeitraum von mindestens 8 Monaten.

S

Saunameister/innen beraten und betreuen Saunagäste und stellen den ordnungsgemäßen Zustand der Saunaeinrichtungen sicher.

Arbeitsplätze finden Saunameister/innen in Saunen, Sportzentren mit Sauna, Kur- und Wellnesshotels mit eigener Sauna sowie in Sanatorien und Rehabilitationskliniken.

Daneben ist eine entsprechende Berufserlaubnis gemäß dem Masseur- und Physiotherapeutengesetz erforderlich.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine Ausbildung im Bereich Gesundheitswesen erforderlich.

Skilehrer und Skilehrerinnen erteilen theoretischen und praktischen Unterricht im Skilauf bzw. Skilanglauf, bei entsprechender abgeschlossener Ausbildungsrichtung auch im Snowboardfahren.

Skilehrer/innen unterrichten an Ski- und Snowboardschulen und in Sporthotels. Auch für Reiseveranstalter sind sie tätig. Darüber hinaus arbeiten sie auch an allgemeinbildenden Schulen wie z.B. Sportgymnasien.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) und der Technischen Universität München sowie privaten Bildungsträgern durchgeführt.

Skilehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger bzw. landesrechtlich geregelt ist.

Snowboardlehrer/innen erteilen theoretischen und praktischen Snowboardunterricht.

Snowboardlehrer/innen unterrichten an Ski- und Snowboardschulen und in Sporthotels. Auch für Reiseveranstalter sind sie tätig. Darüber hinaus arbeiten sie auch an allgemeinbildenden Schulen wie z.B. Sportgymnasien.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) und der Technischen Universität München sowie von privaten Bildungsträgern durchgeführt.

Snowboardlehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger oder länderrechtliche Regelungen geordnet ist.

Klassische Solotänzer/innen übernehmen Tanzrollen in Ballett- und ggf. auch in Musical-Inszenierungen sowie Tanzeinlagen in Opern und Operetten.

Klassische Solotänzer/innen arbeiten als selbstständige Künstler/innen, für Ballettgruppen sowie an Opern- und Schauspielhäusern oder Musicalbühnen. Außerdem können sie bei Fernsehveranstaltern beschäftigt sein, z.B. im Fernsehballett.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine klassische Tanzausbildung erwartet.

Sport- und Fitnesskaufleute übernehmen Verwaltungs- bzw. Organisationsaufgaben und erarbeiten Konzepte für Sportangebote. Außerdem beraten und betreuen sie Kunden.

Sie sind bei einer Vielzahl von Organisationen und Unternehmen tätig: bei Sportverbänden und -vereinen, bei Betreibern von Golfplätzen, von Schwimmbädern, Kletterhallen und Fußballstadien sowie in Wellness- und Gesundheitszentren und bei vielen Sportveranstaltern und Sportschulen. Darüber hinaus können sie z.B. in Sport- und Bäderämtern, Tourismuszentralen oder im Sportfachhandel tätig sein.

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Sport- und Fitnessbranche angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

Sport- und Fitnesskaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Sportärzte und -ärztinnen untersuchen Patienten mit Sportverletzungen und legen Maßnahmen zur Therapie fest. Zudem führen sie sportmedizinische Behandlungen, Kontrollen und Vorsorgeuntersuchungen durch, beraten die Patienten und dokumentieren Diagnose und Behandlungsverlauf.

Sportärzte und -ärztinnen arbeiten in Krankenhäusern, Fachkliniken und sportmedizinischen Facharztpraxen. Auch bei Sportvereinen sind sie tätig, wo sie (professionelle) Mannschaften betreuen oder Sportunterricht geben. Darüber hinaus finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten an wissenschaftlichen Instituten der medizinischen Forschung.

Je nach Tätigkeitsgebiet muss ein Fachkundenachweis gemäß Röntgenverordnung vorliegen.

Für die Tätigkeit als Sportarzt bzw. Sportärztin wird ein mit dem Staatsexamen abgeschlossenes Studium im Bereich Humanmedizin an einer Hochschule vorausgesetzt. Daneben benötigt man die ärztliche Approbation gemäß Bundesärzteordnung oder die Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes und die Anerkennung als Sportarzt bzw. Sportärztin durch die Ärztekammer nach bestandener sportmedizinischer Weiterbildung. Darüber hinaus müssen sich Sportärzte bzw. Sportärztinnen regelmäßig fortbilden. Um am Abrechnungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung teilnehmen zu können, benötigen sie die Zulassung als Vertragsarzt/Vertragsärztin, welche die Eintragung in ein Arztregister voraussetzt.

Sportassistenten und -assistentinnen nehmen in der Sportverwaltung bzw. in Sportverbänden und -vereinen Aufgaben in Management, Organisation und Verwaltung wahr; in Sportvereinen übernehmen sie auch Trainingsaufgaben und leiten Kurse.

Sie arbeiten in Sportverbänden und -vereinen, in der kommunalen Sport- und Sportstättenverwaltung, bei Sportreiseveranstaltern sowie in Fitness-Studios.

Ausbildungsgänge zum Sportassistenten bzw. zur Sportassistentin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.

Sportassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen bzw. höheren Berufsfachschulen.

Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Ggf. können Zusatzqualifikationen erworben werden.

Sportfachleute übernehmen Trainings- und Organisationsaufgaben in Sport- und Freizeiteinrichtungen. Sie erarbeiten Konzepte für Sportangebote, beraten und betreuen Kunden, organisieren Veranstaltungen, übernehmen Verwaltungsaufgaben und führen Kalkulationen durch.

Sportfachleute arbeiten in Sportvereinen und -verbänden sowie in Sport- und Fitnessstudios.

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Sport- und Fitnessbranche angeboten.

Sportfachmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Sportgerätebauer/innen entwerfen und fertigen Gegenstände, die zum Ausüben einer Sportart benötigt werden.

Sportgerätebauer/innen arbeiten in Betrieben, die Sportgeräte herstellen, z.B. Skier, Surfbretter oder Schlittschuhe. Dabei können sie in handwerklich strukturierten Unternehmen beschäftigt sein, jedoch auch in Firmen der Sportartikelindustrie.

Um als Sportgerätebauer/in tätig zu sein, benötigt man üblicherweise eine Ausbildung im Bereich Holz- oder Metallverarbeitung.

Sportheilpraktiker/innen beraten und betreuen Sportler/innen unter Anwendung naturheilkundlicher bzw. alternativmedizinischer Methoden vor, während und nach der sportlichen Betätigung.

Hauptsächlich sind Sportheilpraktiker/innen in Arztpraxen tätig, z.B. in Heilpraktikerpraxen, in Rehabilitationskliniken oder Gesundheitszentren. Darüber hinaus arbeiten sie für professionelle Sportmannschaften.

Zugang zur Tätigkeit als Sportheilpraktiker/in verschafft eine Ausbildung als Heilpraktiker/in sowie die "Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung", d.h. ohne ärztliche Approbation, nach Bestehen einer amtsärztlichen Überprüfung.

Sportlehrer und Sportlehrerinnen vermitteln Fertigkeiten in verschiedenen Sportarten.

Sportlehrer/innen arbeiten zumeist im sportpädagogischen Bereich, z.B. bei Sportvereinen und -verbänden, in Sport- und Gymnastikschulen oder Fitnesscentern. Darüber hinaus können sie auch in der Sportanimation, bei Sportreiseveranstaltern oder in kommunalen Sportstätten tätig sein.

Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre.

Sportlehrer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und sportwissenschaftlichen Fakultäten.

In Bayern ist darüber hinaus eine Ausbildung als Fachsportlehrer/in (als Tennislehrer/in, Skilehrer/in, Snowboardlehrer/in oder Berg- und Skiführer/in) möglich.

Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.

Sportlehrer/innen in Rehabilitation und Behindertensport trainieren Rehabilitanden bzw. Rehabilitandinnen und Menschen mit Behinderung gezielt und individuell in Einzelförderung oder Kleingruppen.

Sportlehrer/innen für Rehabilitation und Behindertensport arbeiten in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, z.B. in Rehabilitationskliniken, Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken sowie in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich auch im Bildungswesen, etwa in Sonderschulkindergärten, Förder- bzw. Sonderschulen oder Förder- bzw. Sonderberufsschulen für Menschen mit Behinderung, aber auch bei Behindertensportvereinen und -verbänden sowie bei professionellen Sportveranstaltern, insbesondere in den Bereichen Behindertensport und Behindertenleistungssport. Darüber hinaus können sie in Ferienzentren für Menschen mit Behinderung tätig sein.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine sportpädagogische Ausbildung oder ein Hochschulstudium im Bereich Rehabilitationspädagogik, Sportpädagogik oder Sporttherapie erforderlich.

Sportmanager/innen übernehmen Leitungs- und Organisationsaufgaben im Bereich Sport und Sportvermarktung.

Sportmanager/innen arbeiten bei Sportverbänden, -vereinen, -veranstaltern und -schulen oder auch in Fitnesszentren. Die Sportverwaltungen der Kommunen, der Länder, des Bundes und der EU sowie der Sporttourismus bieten ebenfalls Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können Sportmanager/innen in den Marketingabteilungen von Sportbekleidungs- und -geräteherstellern tätig sein.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine kaufmännische Weiterbildung im Bereich Sportmanagement und Fitness bzw. ein Studium mit entsprechender Schwerpunktsetzung erforderlich.

Sportökonomen und -ökonominnen übernehmen überwiegend Führungs- und Managementaufgaben in Herstellung, Werbung, Vertrieb und Verkauf von Sportartikeln, in der Vereins- bzw. Verbandsarbeit oder bei der Veranstaltung von Sportevents.

Sie arbeiten überwiegend in Unternehmen der Sportartikelindustrie, in Sportämtern, Sportvereinen und -verbänden, bei Sportveranstaltern und in Fitnessstudios. Auch im Management von Berufssportlern und professionellen Sportmannschaften können sie tätig werden. Darüber hinaus finden sie bei Krankenkassen Beschäftigung.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Sportökonomen und -ökonominnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich.
Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre)

Studiengangsbezeichnungen
Studienangebot (Auswahl)
Grundständige Studiengänge im Bereich Sportökonomie

Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement

Exekutives Management: Sport
Sport
Sportmanagement
Sportmanagement und Sportkommunikation
Sportökonomie
Sport- und Freizeitmanagement

Sportökonomie kann als Schwerpunkt z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:
Angewandte Medienwirtschaft
Betriebswirtschaft
Sportwissenschaft

Sportökonomie kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt, z.B. eines Betriebswirtschaftsstudiums, absolviert werden.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Sportökonomie beschrieben.

Sportpädagogen und Sportpädagoginnen erteilen Sportunterricht und gestalten Sportangebote für unterschiedliche Zielgruppen.

Sie arbeiten in Sportverbänden und -vereinen, an Sportschulen und -zentren, in Fitness-Studios, bei professionellen Sportmannschaften und im Bereich der öffentlichen Verwaltung, beispielsweise in Freizeit- und Sozialeinrichtungen oder Sportämtern. Sie können auch in touristischen Ferienzentren oder Wellnesshotels tätig sein. Im Gesundheitswesen sind sie an Krankenhäusern, Hochschulkliniken und in Massage- und Krankengymnastikpraxen beschäftigt. Darüber hinaus eröffnet der Bereich Forschung und Entwicklung an Sportinstituten weitere Arbeitsfelder. Sportpädagogen und -pädagoginnen halten auch Lehrveranstaltungen ab, z.B. an Grundschulen und Kindergärten oder an Fachhochschulen und Universitäten.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Sportpädagogen und -pädagoginnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre). Für das Berufsziel Lehramt ist ein Masterabschluss in einem Lehramtsstudiengang Voraussetzung für den Vorbereitungsdienst (Referendariat).

Studiengangsbezeichnungen
Studienangebot (Auswahl)
Grundständige Studiengänge im Bereich Sportpädagogik

Bewegung und Gesundheit
Sport/Bewegungspädagogik
Sport, Erlebnis und Bewegung
Sportpädagogik

Sportpädagogik kann als Schwerpunkt z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:
Fitnesstraining
Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport
Sportwissenschaft
Sprachförderung und Bewegungserziehung

Sportpädagogik kann man an Universitäten studieren. Das Fach wird in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Sportpädagogik mit einem weiteren Studienfach kombiniert wird. Sportpädagogik kann auch als Schwerpunkt in sport- und bewegungswissenschaftlichen Studiengängen, im Rahmen verschiedener Lehramtsstudiengänge sowie als Nebenfach in Magisterstudiengängen studiert werden.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Sportpädagogik beschrieben.

Sportphysiotherapeuten und -therapeutinnen behandeln insbesondere aktive Sportler/innen während Aufbauphase und Training oder während der Rehabilitation nach Verletzungen, Überlastung oder Operationen.

Sportphysiotherapeuten und -therapeutinnen arbeiten im Gesundheitswesen, insbesondere in physiotherapeutischen Praxen, Krankenhäusern für Verletzungen des Bewegungsapparates sowie in Rehabilitations- oder neurologischen Kliniken. Auch als Mannschaftsphysiotherapeuten und -therapeutinnen oder in der Betreuung einzelner Spitzensportler/innen finden sie Beschäftigung.

Leistungen, beispielsweise der physikalischen Therapie, dürfen nur von zugelassenen Leistungserbringern an Versicherte abgegeben werden. Darüber hinaus besteht die Pflicht, sich regelmäßig fortzubilden.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine therapeutische Ausbildung im Gesundheitswesen gefordert.

Außerdem ist eine entsprechende Berufserlaubnis gemäß Masseur- und Physiotherapeutengesetz notwendig.

Sporttauchlehrer und Sporttauchlehrerinnen vermitteln durch theoretischen und praktischen Unterricht Kenntnisse und Fertigkeiten im Tauchen.

Sporttauchlehrer/innen arbeiten in Tauch- und Wassersportschulen oder in Tauchsportvereinen. Darüber hinaus sind sie z.B. in Sporthotels oder für Reiseveranstalter tätig.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von nationalen und internationalen Verbänden und Organisationen sowie von anderen privaten Bildungsträgern durchgeführt.

Sporttauchlehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

Sporttherapeuten und -therapeutinnen helfen Patienten, ihre körperlich, psychisch oder sozial gestörten Funktionen mithilfe von Sport wiederzugewinnen oder zu verbessern.

Sporttherapeuten und -therapeutinnen arbeiten hauptsächlich in Rehabilitations- und Kurkliniken, Krankenhäusern, Facharztpraxen für Sportmedizin und Reha- und Therapiezentren. Auch Gesundheitszentren, Sportverbände, Krankenkassen sowie Hochschulen bieten Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können sie bei Sportgeräteherstellern, insbesondere für therapeutische Geräte, und in Kurhotels tätig sein.

Sporttherapie kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig studiert werden, Sporttherapie wird aber auch als Nebenfach im Rahmen eines allgemeinen sportwissenschaftlichen Studiums angeboten.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Sporttherapie beschrieben.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Sporttherapeuten und -therapeutinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Studiengangsbezeichnungen
Studienangebot (Auswahl)
Grundständige Studiengänge im Bereich Sporttherapie
Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport
Sporttherapie und Prävention

Sportwissenschaftler/innen erteilen Sportunterricht und vermitteln Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren in Sportvereinen, Schulen, Fitnessstudios und Rehabilitationseinrichtungen sportliche Fertigkeiten und Kenntnisse. Zudem sind sie im Sportmanagement, in Forschung und Beratung tätig. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie im Schulwesen, bei Sportvereinen und Sportverbänden, in Sportämtern, Kliniken und Rehabilitationszentren sowie bei kommerziellen Sportanbietern. Forschung und Lehre an Hochschulen oder sportwissenschaftlichen Instituten bieten ihnen ebenfalls berufliche Perspektiven. Ferner können sie im Management von Berufssportlern und -sportlerinnen und professionellen Sportmannschaften tätig werden. Darüber hinaus bieten sich Einsatzfelder in Unternehmen der Sportindustrie, im Sportjournalismus, bei Krankenkassen, wo sie z.B. die Konzeption und Betreuung von Gesundheitsprogrammen übernehmen. Sportwissenschaftler/innen können auch im Bereich Tourismus, etwa in Wellnesshotels, arbeiten oder übernehmen das Sporttraining bei Polizei, Bundeswehr und Bundespolizei.

Sportwissenschaft kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig oder als Zwei-Fach-Bachelor absolviert werden. Darüber hinaus wird Sportwissenschaft auch als Unterrichtsfach im Rahmen von Lehramtsstudiengängen angeboten.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Sportwissenschaft beschrieben.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Sportwissenschaftler/innen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Studiengangsbezeichnungen
Studienangebot (Auswahl)
Grundständige Studiengänge im Bereich Sportwissenschaft
Angewandte Sportwissenschaft
Bewegung und Gesundheit
Geistes-, Sprach-, Kultur- und Sportwissenschaften
Sport und Sportwissenschaft
Sportwissenschaft
Sportwissenschaft - Bewegungsbezogene Gesundheitsförderung
Sportwissenschaft und Informatik

T

Tai-Chi-Chuan- und Qigong-Lehrer und -Lehrerinnen leiten bei Bewegungs-, Atem- und Meditationsübungen an. Neben der praktischen Ausführung vermitteln sie den Schülern und Schülerinnen auch die theoretischen Grundlagen von Tai-Chi-Chuan und Qigong.

Sie arbeiten in erster Linie in Sportvereinen und -schulen sowie in Fitnesszentren. Auch in Hotels, Kurkliniken oder an Volkshochschulen können sie tätig sein.

Tai-Chi-Chuan- und Qigong-Lehrer/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

Showtänzer/innen führen die verschiedensten Tänze auf: griechische oder orientalische Tänze, Flamenco und Showtänze aller Art. Sie präsentieren diese häufig bei so genannten bunten Programmen und bei Festivals, Stadtfesten, großen Bällen und sonstigen Veranstaltungen.

Showtänzer/innen arbeiten als freie Künstler/innen, in Showtanz- oder Musicalgruppen. Außerdem sind sie bei Musicalbühnen sowie in Varietés und bei sonstigen Kleinkunstbühnen tätig. Darüber hinaus können sie bei Fernsehveranstaltern beschäftigt sein.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise ein Studium im Bereich Tanz erwartet.

Tanzlehrer/innen unterrichten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Einzelstunden und Tanzkursen, oft auch in fest eingerichteten Tanzkreisen oder -clubs.

Sie arbeiten hauptsächlich in Tanzschulen, -studios und -clubs sowie in Fitnessstudios und Tanzvereinen. Daneben bieten Volkshochschulen weitere Tätigkeitsfelder. Darüber hinaus sind sie z.B. in Rehabilitationskliniken tätig. Auch im Sozialwesen sind sie beschäftigt, z.B. in Jugendzentren oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Aufbauend auf einer Ausbildung als ADTV Tanzlehrer/in (ADTV = Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband e.V.) können darüber hinaus Lehrberechtigungen als Kindertanzlehrer/in, Fachtanzlehrer/in oder Tanzspezialist/in für Hip-Hop sowie als Fachtanzlehrer/in für Dancefloor, Stepptanz, Irish Dance, Discofox, Salsa, Tango Argentino und Seniorentanz erworben werden. Ähnliche, aufbauende Ausbildungen sind auch im Rahmen von IDTA- und ISTD-Qualifikationen möglich.

Tanzlehrer/in ist eine Ausbildung an Tanzschulen, die durch Vorschriften der Berufsverbände geregelt ist.

Die Lehrgänge dauern drei Jahre und werden von den zuständigen Verbänden durchgeführt. Die ausbildende Tanzschule schließt mit dem Bewerber bzw. der Bewerberin einen Ausbildungsvertrag.

Außerdem kann bei den Landestanzsportverbänden die Lizenz als Fachübungsleiter/in C - Breitensport absolviert werden. Die Lizenzen als A-, B- und C-Trainer/in kann man beim Deutschen Tanzsportverband e.V. (DTV) erwerben. Grundlage sind jeweils die Rahmenrichtlinien des Deutschen Sportbundes (DSB).

Tanzpädagogen und -pädagoginnen bilden den tänzerischen Nachwuchs für den Bühnentanz aus oder sind anleitend beim Laientanz in allen Altersstufen tätig.

Tanzpädagogen und -pädagoginnen sind hauptsächlich an Tanzschulen und an Opern- und Schauspielhäusern mit integrierten Ballettschulen tätig. Sie können auch an Musik- oder Volkshochschulen arbeiten. Darüber hinaus finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten an Tanz- und Ballettakademien.

Darüber hinaus kann Tanzpädagogik auch als Studium absolviert werden.

Tanzpädagoge/Tanzpädagogin ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

Die Lehrgänge werden von privaten Bildungsträgern durchgeführt.

Tanztherapeuten und Tanztherapeutinnen setzen Tanz und andere Bewegungsarten als Therapieform bei verschiedenen Erkrankungen oder Behinderungen bzw. zur Erhaltung der Gesundheit ein.

Tanztherapeuten und -therapeutinnen arbeiten im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens, z.B. in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, in Heilpraktiker- und psychiatrischen Praxen oder in Altenpflege- und Erziehungsheimen.

Tanztherapeut/in ist eine Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von privaten Bildungsträgern in Teilzeit, als Blockunterricht oder als Wochenendveranstaltung angeboten.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, ein Weiterbildungsstudium Tanztherapie an einer Hochschule zu absolvieren.

Taucher/innen führen in Gewässern Unterwasserarbeiten aller Art durch, beispielsweise an Wasserbauwerken, Wasserstraßen und Unterwassereinrichtungen. Zudem warten und reparieren sie unter Wasser zum Beispiel Schiffe, Klärbecken oder bergen und orten versunkene Objekte.

Taucher/innen sind fast ausschließlich bei Tauchbetrieben bzw. -unternehmen beschäftigt. Zudem finden sie ggf. in der allgemeinen öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen, Arbeitsplätze. Ebenso können sie als Polizei-, Feuerwehr- oder Bundeswehrtaucher/innen tätig sein.

Taucher/in ist eine bundesweit geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von privaten Bildungseinrichtungen durchgeführt. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang verpflichtend.

Tennislehrer/innen erteilen je nach Lizenz Tennisunterricht bzw. -training nach jeweils auf die Sportler bzw. Spieler zugeschnittenen Unterrichts- und Trainingsprogrammen.

Tennislehrer/innen arbeiten vor allem für Sport- und insbesondere Tennisvereine, erteilen als Selbstständige Unterricht oder sind in Sporthotels und Ferienanlagen tätig. Auch bei Veranstaltern von Sportreisen oder an Sporthochschulen können sie Beschäftigung finden. Darüber hinaus sind sie in Tennissportinternaten und an Sporthochschulen tätig.

Staatlich geprüfte/r Tennislehrer/in ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von der Fakultät für Sportwissenschaft der Technischen Universität München oder an der Ausbildungsstätte für staatlich geprüfte Tennislehrer des Verbands Deutscher Tennislehrer (VDT) in Essen durchgeführt. Daneben werden vom Deutschen Tennisbund (DTB) auch verbandsinterne Trainerausbildungen mit verschiedenen Lizenzen (A-, B- und C-Trainer/in) für den Breiten- und Wettkampfsport sowie die Mitarbeit in der Verwaltung des Vereins in meist ehrenamtlicher bzw. nebenberuflicher Tätigkeit (Ausnahme: Trainer/innen im Hochleistungssport) angeboten. Der Verband Deutscher Tennislehrer (VDT) bildet in seinen Regionalverbänden VDT-lizenzierte Tennislehrer/innen aus. Der Erwerb der A-, B- und C-Trainerlizenz muss in der Regel innerhalb von 2 Jahren (B- und C-Lizenz) bzw. 1 Jahr (A-Lizenz) abgeschlossen sein. VDT-lizenzierte Tennislehrer/innen benötigen im Allgemeinen 1,5 Jahre für die Ausbildung.

Trainer und Trainerinnen für Leistungssport bereiten Einzelsportler/innen oder Mannschaften in den verschiedensten Sportarten auf Wettkämpfe vor. Sie vermitteln praktische und theoretische Kenntnisse und Fähigkeiten, erstellen Trainingspläne und leiten die einzelnen Übungseinheiten.Sie arbeiten bei Sporteinrichtungen, insbesondere im Bereich des Deutschen Olympischen Sportbundes. Auch an Sporthochschulen sind sie tätig.

Trainer/in für Leistungssport ist eine Weiterbildung, die durch Vorschriften des Lehrgangsträgers geregelt ist.Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von der Trainerakademie Köln durchgeführt. Darüber hinaus werden von den Verbandsorganisationen verschiedener Sportarten eigene Weiterbildungen zum Trainer/zur Trainerin für Leistungsport angeboten.

V

Verbandsgeschäftsführer/innen leiten hauptamtlich Verbandsgeschäftsstellen in den unterschiedlichsten Branchen. Dort führen sie die laufenden Geschäfte des Verbandes gemäß den Weisungen des Vorstandes, nehmen an den Sitzungen der Verbandsorgane und der Ausschüsse beratend teil und unterrichten die Mitglieder über wichtige Ereignisse und Entwicklungen.

Verbandsgeschäftsführer/innen arbeiten in Organisationen und Verbänden unterschiedlicher Art, z.B. bei Selbsthilfeorganisationen, Verbraucherverbänden, Berufsorganisationen oder Arbeitgeberverbänden.

Eine rechtlich geregelte Ausbildung für eine Tätigkeit als Verbandsgeschäftsführer/in gibt es derzeit nicht. Eine branchenspezifische Ausbildung bzw. ein entsprechendes Studium sowie langjährige Berufspraxis können jedoch von Vorteil sein.

W

Wellnessberater/innen informieren Kunden über Produkte und Dienstleistungen zur Förderung bzw. Unterstützung einer gesundheitsbewussten Lebensweise, sie stellen individuelle Wellnessprogramme zusammen bzw. arbeiten attraktive Angebote aus.

Wellnessberater/innen arbeiten hauptsächlich im Wellness-, Sport- und Fitnessbereich, z.B. für Saunas, Solarien und Fitnesszentren oder bei Sportverbänden und -vereinen. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. in Wellnesshotels, Kur- und Bädereinrichtungen oder in Massage- und Krankengymnastikpraxen.

Die Lehrgänge werden von privaten Bildungsträgern und Bildungszentren der Industrie- und Handelskammern durchgeführt und können bis 24 Monate dauern.

Wellnessberater/in ist eine Weiterbildung, die durch länderrechtliche Regelungen, durch Industrie- und Handelskammern oder interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

Wellnessmanager/innen leiten Wellnesseinrichtungen wirtschaftlich und personell. Sie stellen Wellnessprodukte und -dienstleistungen zusammen, informieren und beraten Interessierte über diese Angebote.

Hauptsächlich arbeiten Wellnessmanager/innen in Wellnesseinrichtungen wie Fitnesszentren und -studios, Bädern oder Ferienzentren. Auch in Wellness- und Sporthotels und Kur- und Bädereinrichtungen sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie in großen Kosmetiksalons tätig sein.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von Industrie- und Handelskammern (IHK) und privaten Bildungsträgern durchgeführt.

Wellnessmanager/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

Y

Yoga-Lehrer/innen leiten bei Körper-, Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen an. Sie vermitteln den Schülern und Schülerinnen neben der praktischen Ausführung auch die theoretischen Grundlagen von Yoga.

Yoga-Lehrer/innen arbeiten in erster Linie bei Sportvereinen und in Fitnesszentren, in Yoga- oder Volkshochschulen. Auch in Kurkliniken sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie z.B. in Wellnesshotels tätig sein.

Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY), von Volkshochschulen und von privaten Bildungsträgern durchgeführt.

Yoga-Lehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

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